Donnerstag, 17. Dezember 2015

Buchvorstellung "Mein kleinder Fisch"

Heute stelle ich euch ein wundervolles Kinderbuch vor: „Mein kleiner Fisch“. Das Buch erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Fisch und einer Katze… Eine Geschichte über eine Freundschaft die ungewöhnlicher kaum sein könnte und zum Träumen einlädt. Der Text ist ein poetisches Gedicht, der etwas zum nachdenken anregt. Aber nicht nur die Geschichte an sich verzaubert, auch die Illustrationen entführen einen in eine andere Welt. Druck, Papier und Bindung wurden mit viel Liebe ausgewählt und teilweise in Handarbeit erstellt. 
Julia Reiter, die Autorin und Verlegerin sagt selbst:
„Ich wollte nicht noch ein Buch machen, in dem das, was im Text beschrieben ist eins zu eins in der Illustration zu finden ist. Ich wollte die Fantasie anregen. Darum sind die Illustrationen so offen gehalten.“

Das ist ihr auf jeden Fall gelungen. Bestellen könnt ihr dieses wundervolle Buch
Amazon  oder Julias Homepage





Mittwoch, 25. November 2015

Der erste Schnee

Mein kleiner Chipmunk erlebt seit März vieles zum ersten Mal. Die erste Sonne, das erste mal Strand, das erste mal Brei.. und jetzt auch das erste Mal Schnee. Schade das er noch nicht laufen kann, er wäre wahrscheinlich jeder Schneeflocke hinterher gerannt. 

Am Sonntag gab es den ersten Schnee und wir haben das ganze genutzt und sind im Großstadtwald spazieren gewesen.  Er tischte immer wie verrückt gegen den Regenschutzumhang seines kleinen Porsches. War das alles aufregend, Erst weiße Flocken die sich absetzen und dann zu Tropfen wurden. 

Wir stiefelten lange durch den Wald der mehr Matsch als Schnee hergab. Aber das ist hier leider so, wir sind nicht im Harz. Da hat man meist nur Schnee von oben. Unten entwickelt sich das ganze in einen grauen matsch aussehenden Haufen. Irgendwann wurde mir kalt und ich beschloss: Ach so ein Kaffee.. wäre nett. 
Auf ins nächste Café. Nun ja.. das erste war brechend voll mit Kinderwagen keine Chance. Beim zweiten dachte ich: ach nee son schnöder Bäcker fetzt nicht. 
Ich steuerte weiter und fuhr zum kleinen Cafè ums Eck. 
Es war tatsächlich noch ein Platz frei. Neben einem anderen Pärchen mit Baby. Noch ganz frisch und klein. Ach man vergisst tatsächlich so schnell wie klein und zart sie am Anfang alle sind. Herrlich. Wir kamen ins Gespräch. Geburt, welches Krankenhaus usw. 
Plötzlich stutzte ich und dachte kurz nach... mensch den Namen von dem kleinen Menschenkind hab ich doch doch irgendwo gelesen.. ja die #instamamagang. :) 
Es war so witzig. Da wohnt man manchmal wirklich nah beieinander. Social Media macht es möglich! 

Klickt doch mal hier: 

https://www.instagram.com/sugar_shock/

https://www.instagram.com/lifelovewife/

Samstag, 21. Februar 2015

Viel hilft viel...

...nicht immer.

So, es ist einige Zeit vergangen und ich befinde mich mittlerweile im 3. Trimester der Schwangerschaft. Der Bauch wächst ein wenig aber nicht zuviel.
Wir haben das Kinderzimmer endlich fast fertig. Gestrichen, gehämmert, geklebt, ... sieht wirklich genial aus.

Die Zeit verging wirklich wie im Flug.
Im Dezember noch mit Frühwehen im Krankenhaus, Wehenhemmer, Lungenreifespritze, Angst ohne Ende. Und jetzt: Still ruht der See.
Mir geht es soweit ganz gut, auch wenn mich eine Blasenentzündung nach der anderen plagt und ich mir nur noch wünsche endlich wieder richtige Medikamente nehmen zu können.

Jeder hat ihn, jeder liest ihn,.. Schwangerschaftsratgeber.
Aber es gibt tatsächlich Dinge, die ich in keinem Ratgeber lesen konnte:

- Es fühlt sich unglaublich an schwanger zu sein, ohne das man sich richtig schwanger fühlt. Der Bauch und die Brüste beginnen zu wachsen, aber wirklich auffallen tut das keinem. Die Hosen werden langsam enger..und das alles ohne das man die Bohne überhaupt spürt.
- Wie unfassbar müde man ist. Ich hatte am Anfang das Gefühl mir hätte jemand den Stecker gezogen. Ich konnte meist schon bei GZSZ einschlafen und war morgens um Zehn immer noch hundemüde.
- Wie anders alles riecht. Man sollte wirklich davon absehen ein neues Parfum zu kaufen. Mein Lieblingsparfum fand ich zum kotzen, von Biergeruch wurde mir übel und Kaffee konnte ich von einem Tag auf dem anderen nicht mehr trinken.
- Man freut sich unfassbar und hat gleichzeitig eine unbändige Angst um die Bohne.

Dann diese Gedanken die in mir kreisen: schaffe ich das alles? Mein Leben hat doch sonst eher einem Chaos geglichen als alles andere. Ich habe sooft alle um mich herum beneidet, die den perfekten Freund mit der perfekten Wohnung haben, dazu ein gnadenloser Finanzplan mit Bausparvertrag etc.
Ich hatte bisher immer das Gefühl nie wirklich irgendwo angekommen zu sein. Solange ich mich errinnere, war immer unterwegs. All die Beziehungen die genau dann in die Brüche gingen, wenn es anfing richtig zu schmerzen. Dieser Mann den ich beharrlich liebte und der mir beharrlich weht tat. Die Jobs, die ich mir erarbeitete und dann verlor oder nur halbherzig wollte. Man könnte es oft als Pech bezeichnen oder eben einfach nur: Leben.
Für mich fühlte es sich jedoch an wie ein ewiges Fast. Fast glücklich. Fast liiert. Fast da.

Ich habe natürlich eine Riesenangst, das auch hier wieder alles kaputt geht, weil bisher immer alles kaputtgegangen ist.
Ich wäre so gerne aus dem Gröbsten raus, aber ich bin gerade ins Gröbste hineingeschlittert. Ich bin 32 Jahre alt und erwarte mein erstes Kind.

Es lässt mich innerlich weinen und lachen! Ich freue mich sehr auf dich - Bohne.


Montag, 5. Januar 2015

Herzensangelegenheit

Nicht weit vom Glücklichsein steht das Glücklichmachen.


August 2014. 
Da liegt er nun, der Schwangerschaftstest. Und er ist positiv. Ich kann es nicht fassen. 
Völlig unverhofft hielt ich plötzlich diesen Test in der Hand und mein Leben drehte sich plötzlich in einem ganz anderen Rhythmus. Ich schwanger? Wirklich? 
Hatten mir doch viele Ärzte immer gesagt, das es theoretisch fast unmöglich wäre schwanger zu werden. Und nun hat sich doch diese kleine Überraschung in mein Leben geschlichen. 

Die ersten zwölf Wochen waren anstrengend. Auch weil ich abgesehen von der Sorge das ich es verliere von einer gnadenlosen Übelkeit heimgesucht wurde. 
Als dann die Nackenfaltmessung kam und es auch dort hieß: alles in Ordnung. 
Fiel mir ein riesen Stein vom Herzen. Und ich begann mich nun richtig zu freuen. 

Dann fing die Zeit an zu rennen..  noch einmal Urlaub. In Portugal. Der Job war ja auch noch da. Die ersten Fragen kamen auf mich zu. 

Mädchen oder Junge? Das war einer der Fragen die ich ständig hörte. 
Hauptsache gesund stimmt nicht ganz, jeder hat doch sein Wunschgeschlecht im Kopf, aber freuen tut man sich nach dem Outing trotzdem.. und kann sich dann nicht mehr vorstellen das man sich erst auf ein Geschlecht festgelegt hat. 

Man wusste es schon, hielten aber unsere Verwandten noch im dunkeln, auch um den Wettpreis in die Höhe zu treiben. Wird es ein Mädchen oder ein Junge? - Ja ein Baby. 

Da meine Schwangerschaft nicht die einfachste ist, schrieb mich mein Arzt relativ früh Beschäftigungsunfähig. Was auch gut war, denn in der 24. Woche - pünktlich zum Zeitpunkt der ärztlichen "Lebensfähigkeit" - was nichts anderes bedeutet als: Wir haben Kinder durchbekommen. 
Setzten bei mir Wehen ein.. ich lag also für ein paar Tage im Krankenhaus mit Wehenhemmer und Lungenreifespritze. 
Eine ganz schöne Nervenprobe für mich.
Die Gedanken fingen an zu kreisen.. was ist wenn die Bohne jetzt schon auf die Welt kommt? Wird es dann doch behindert sein weil durch die Beatmungen die Gehirnzellen sich nicht entwickeln konnten? 
Ich schob alle Gedanken beiseite, bis ich nach dem setzten der Lungenreifespritze doch anfing zu weinen.. ich hatte solche Angst!! Das Baby wiegt ja nicht mehr als ne Nudelpackung! 
Zum Glück ging alles gut, die Wehen ließen nach und der Muttermund blieb und bleibt zu. 

Nun schauen wir mal das es einfach noch weiter in meinem Bauch wächst.. und die Zeit genießt. 
Es wird noch Kraft und Mut kosten.. aber wie sagt man so schön: 

Alles wird am Ende gut. Ist es nicht gut, ist es nicht das Ende. 






Donnerstag, 1. Januar 2015

Über mich

Ich leber irgendwo in der Mitte von Niedersachsen in einer Großstadt. Ich blogge über eine für mich völlig neue Welt, dem Mama und Eltern werden und später über das Leben mit Kind. Versuche meinen Körper trotz Schwangerschaft in Schuß zu halten und denke über meine berufliche Zukunft nach. Irgendwie will ich schließlich weiterhin ich bleiben. 
Zwischen Alteingesessener Spießertum, möchte-gern Hipstern wollen wir versuchen unser Kind Weltoffenheit, Toleranz und Umweltbewusstsein beizubringen. Er muss ja nicht sofort merken, das er ein armes Stadtkind wird.